Ferienfreizeit der TRJ in Zernsdorf1603521322
Auch in diesem Jahr fand wieder die Ferienfreizeit der Ruderer in Zernsdorf bei Königs-Wusterhausen statt. Es war jedoch mit den Corona-Beschränkungen etwas anders als die Jahre zuvor, hielt uns allerdings trotzdem nicht davon ab eine schöne Woche mit vielen Kilometern auf dem Wasser zu genießen. Hier gehts zum kompletten Beitrag

Auch in diesem Jahr fand wieder die Ferienfreizeit der Ruderer in Zernsdorf bei Königs-Wusterhausen statt. Es war jedoch mit den Corona-Beschränkungen etwas anders als die Jahre zuvor, hielt uns allerdings trotzdem nicht davon ab eine schöne Woche mit vielen Kilometern auf dem Wasser zu genießen. Während die Kinder und die Jugendlichen fleißig in ihren Rennbooten trainierten und die Chance nutzten auch einmal längere Strecken geradeaus fahren zu können, unternahmen unsere Freizeitruderer kleine Wanderfahrten. Nachmittags durfte glücklicherweise sogar das Beachvolleyballfeld genutzt werden und es wurde gezeigt was man im Wintertraining beim Volleyball gelernt hatte. Einen Abend gab es frischen Fisch zum Abendessen, der wie im letzten Jahr ganz umweltbewusst mit dem Ruderboot geholt wurde.  

Am Mittwoch zog dann tagsüber ein Sturm auf, der leider nur eine kleine Runde auf dem Wasser möglich machte. Doch wir wussten uns auch anderweitig zu beschäftigen, mit Spielen und einigen Stabilisationsübungen. Leider forderte der Sturm auch seine Opfer, und so hatten wir für die letzten Tage ein Zelt weniger. Doch auch davon ließen wir uns nicht unterkriegen und nahmen am Donnerstag die geplante Wanderfahrt in Richtung Prieros in Angriff. Die Kinder und Erwachsenen wurden gut durchmischt auf die drei Vierer aufgeteilt und die Tour konnte starten. Der Wind flaute zum Glück etwas ab und nachdem dann doch noch einmal Plätze getauscht wurden kamen wir gut voran. Zum Mittagessen gingen wir an Land, das mitgenommene Picknick wurde ausgepackt und mit großem Appetit verzehrt. Nach der Stärkung ging es jedoch nicht sofort zurück, sondern das Ziel waren die Seerosen am Ende des Sees, welche leider nur Teichrosen waren. Doch das störte uns nicht weiter, denn natürlich wurde auf dem Rückweg noch an der Eisdiele angehalten. Der eine Vierer war darüber anscheinend nicht so glücklich, denn er machte sich ohne Besatzung einfach schon auf den Heimweg und musste erst wieder eingefangen werden. Am Ende ging doch noch alles gut und die Kilometeranzeige stoppte bei rund 54 Kilometern. Freitag hieß es dann das letzte Mal Rudern. Einige Kinder absolvierten ihre Technikstufe und ein Teil der Erwachsenen ruderte bis Berlin Grünau um noch Kilometer für das Fahrtenabzeichen zu sammeln, bevor es dann ans Boote abbauen und verladen ging. Samstag hieß es dann leider schon Auf Widersehen bis zum nächsten Jahr hoffentlich. 


By:Anne Bloß